Schulprojekte
SCHULPROJEKTE

Kinder sind von Natur aus neugierig und kreativ. Kinder wollen die Welt entdecken, Kinder lernen ganzheitlich, das heißt mit allen Sinnen. Und Kinder brauchen Bewegung!

Darum sind Bewegungskünste sehr gut geeignet, motorische Fähigkeiten, differenzierte Körperwahrnehmungen und ein erweitertes Körperbewusstsein zu entwickeln und zu fördern.

TOUSSINI-circus mobile bietet Bogenschießen, Trommeln, Schauspiel, einzelne Zirkus-Elemente, aber auch eine ganze Zirkuswoche mit Abschlussvorführung als Projekt an.

Die pädagogische Arbeit im Rahmen von Zirkusprojekten basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz. Sie greift die Stärken der Kinder und Jugendlichen auf, wodurch frustrierende Erlebnisse vermieden werden und statt dessen durch viel Freiraum für Phantasie und Kreativität alle Beteiligten ihr Erfolgserlebnis haben können. Positive Gemeinschaftserlebnisse sowie Freude und Spaß an der Sache sind die beste Basis für das Lernen!

Gefördert werden vor allem:

Auf diese Weise werden soziale Verhaltensweisen, wie Rücksichtnahme, Verlässlichkeit oder Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und andere gefördert. Bei Darstellungen ihres artistischen Könnens vor Publikum erfahren die Kinder und Jugendlichen Anerkennung und damit Stärkung des Selbstwertgefühls.

Das Theaterspiel kann eine wichtige Hilfe auf dem Weg der Selbsterkenntnis geben. Nur wenn man aus sich herausgeht kann man sich von außen kennenlernen. Wer bin ich? Was steckt in mir? Wer sind die Anderen?

In diesem Sinne bietet die Theaterpädagogik eine Lebens-wichtige Prävention: Auf der Bühne kann man mal "aus der Haut fahren" ohne andere dabei zu verletzen. Ist diese Erfahrung nicht gegeben, wird sie später auf oft (selbst-)zerstörerische Weise nachgeholt.

Improvisationstheater, Maskenbau, Clownsspiele, Comedia dell´Arte, Klassenspiele, Musicals, Opern - TOUSSINIs Regisseure und Theaterpädagogen machen´s von A bis Z oder unterstützen Sie in einer laufenden Arbeit.

"Das Geheimnisvolle ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer nicht mehr staunen kann, der ist tot und sein Auge erloschen." (Albert Einstein) Die berühmt-berüchtigten TOUSSINI-Zauberkurse sind der ideale Einstieg in jeden naturwissenschaftlichen Unterricht: Goetheanismus pur und eine wunderbare Übung des phänomenologischen Betrachtens sind sie außerdem spannende und vielseitige Mittel, jede Schulstunde in geradezu übernatürliche Bereiche zu erheben - und bleiben doch immer auf dem Boden der Tatsachen...! Nicht nur in Zeiten von Larry Trottel..., äh, - na, von dieser englischen Zaubereule...- einer der TOUSSINI-Bestseller, ob als Workshop oder als Show. Aber vorsicht: akute Suchtgefahr!

Der besondere Service für Pädagogen: TOUSSINI organisiert Ihre Klassenfahrt für Sie. Lassen Sie sich beraten und profitieren Sie von TOUSSINIs langjähriger Erfahrung, den Kontakten zu den schönsten Jugendherbergen und Gästehäusern, und natürlich von unseren günstigen Preisen.

Zirzensische Bewegungskünste im Fachlehrplan Sport.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht hier nicht allein darum, Wege für einen lustvollen Sportunterricht aufzuzeigen, bei dem jede und jeder, ob klein oder groß, ob dick oder dünn, mitmachen kann. Es geht um viel mehr: um Gesundheitserziehung im weitesten Sinn, wobei nicht nur Haltungsschäden durch Aktivierung der äußeren (muskulären) Aufrichtung entgegengewirkt wird, sondern ebenso die innere (seelische) Aufrichtung, der innere Halt gefördert, Willensstärke und Selbstbewusstsein aufgebaut und soziale Tugenden der Fairness, Hilfsbereitschaft und Kooperation erlernt werden.

Warum Zirkus?

In den letzten Jahren erfreuen sich zirzensische Körper- und Bewegungskünste wie Akrobatik, Jonglieren und Einradfahren als Freizeitaktivität zunehmender Beliebtheit. Was aber haben diese gauklerischen Bewegungskünste im schulischen Sportunterricht zu suchen? Handelt es sich dabei mal wieder um eine der verrückten alternativen Neuerungen? Dass dem nicht so ist, beweist ein Blick in die Literatur.

Akrobatik, Jonglieren und Einradfahren erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Bereits in den 20er und 30er Jahren entwickelten die Österreichischen Leibeserzieher Carl Gaulhofer und Margarete Streicher ihr „natürliches Turnen“ (Titel ihres Buches, Wien 1930), wozu auch die „gauklerischen Bewegungskünste“ gehörten. Sie waren eine Antwort auf die Systemmenge der überlieferten Turntechnik der damaligen Zeit. Ihr eigentliches Ziel war es, der „Turnmüdigkeit“ vieler Schülerinnen und Schüler durch interessantere Aufgabenstellungen und Aktivitäten wirkungsvoll zu begegnen.

Der „Turnmüdigkeit“ wird begegnet.

Wir erleben heute eine ähnliche Situation. Unser vielfach überreglementierter Schulsport mit seinen rigiden und zum Teil traditionell erstarrten Formen schreckt so manchen Jugendlichen eher ab, als dass er Sportbegeisterung auslöst. Wie viele unter uns Erwachsenen erinnern sich mit unguten Gefühlen an ihre häufig negativen Erfahrungen und zum Teil recht schmerzhaften Begegnungen mit den starren Turngeräten beim traditionellen leibeserzieherischen Unterricht der damaligen Zeit. Und auch heute noch finden wir in den Turnhallen die gleichen monofunktionalen und wenig kindgemäßen Turnvater-Jahn-Geräte wie Reck, Barren, Pauschenpferd, Bock und Turnkasten, die wenig motivierend auf unsere Kinder wirken.

Platz für Ästhetik, Kreativität und Improvisation.

Während der letzten 10 Jahre wurde immer häufiger eine erneuernde Belebung der Bewegungs- und Spielkultur in den deutschen Schulen gefordert. Hier sind Lehrplanrevisionen unumgänglich. Sie sollen ermöglichen, dass der Schulsport wieder Spaß macht, dass darin Ästhetik, Kreativität und Improvisation den ihnen gebührenden Platz erhalten. Offene Unterrichtssituationen in Form einer Sport- und Spielwerkstatt mit thematisierten Schwerpunkten aus dem Bereich der Bewegungskünste sind dabei am ehesten geeignet, Begeisterung bei den Kindern und Jugendlichen auszulösen.

Bewegungskünste in Schule, Verein, Freizeit!

Bewegungskünste sind nicht nur etwas für Artisten, Akrobaten und Künstler, die im Zirkus oder auf der Bühne aufwachsen! Akrobatische Kunststücke müssen ja nicht immer schwierig sein und man muss nicht gleichzeitig mit acht Bällen jonglieren können oder gar mit brennenden Fackeln! Bewegungskünste können als neuer Sportbereich am Beispiel Bayerns im Rahmen des differenzierten Sportunterrichts und als möglicher Sportbereich im Kooperationsmodel Schule und Verein beobachtet werden.

Bei Projekttagen ist das Thema Zirkus jedenfalls der Renner und man merkt, welche Talente in den Schulen schlummern. Viele Schüler begeistern sich und üben auch in der Freizeit – freiwillig!

 

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